Im Sea Life Speyer sind die Würfel gefallen: Die Babysitter der Hai-Eier stehen fest
Freitag, 20. Januar 2012 um 12:24
Lange haben die Schülerinnen und Schüler diesem Termin entgegengefiebert: Seit heute sind sie stolze Pfleger von drei Eiern des Kleingefleckten Katzenhais, einem Ei des Großgefleckten Katzenhai und eines Rocheneis. Sie konnten sich gegen über 50 Mitbewerber durchsetzen. „Wir sind von den zahlreichen Bewerbungen überwältigt. Es ist beindruckend, was sich die kleinen Unterwasserfans alles haben einfallen lassen: Reimen, Basteln, Filmen oder Geschichten schreiben – jede Idee hat uns fasziniert. Doch letztlich mussten wir uns für eine Klasse entscheiden und freuen und auf eine spannende Zeit mit den Schülern aus Ludwigshafen“, sagt Maik Christian Schmidt, General Manager des Sea Life Speyer.
Die Mädchen und Jungen übernehmen in der kommenden Zeit die Verantwortung für echte Hai-Eier. Bis zum Schlüpfen der Babys in etwa sechs Wochen muss das Aquarium gut betreut werden. Hierzu gehört die Überprüfung der Wasserwerte ebenso wie die Messung der Temperatur. Wie die Kleinen diese Aufgaben bewältigen, erklärte ihnen heute Rika Ball, Senior-Aquaristin des Sea Lifes Speyer. Sie versorgte die Klasse auch mit dem nötigen Equipment: Vom Aquarium bis hin zur Filteranlage ist diese nun perfekt ausgestattet. Außerdem überreichte das Sea Life Team den kleinen Hai-Pflegern ein neues Türschild für das Klassenzimmer: „Offizielle Hai-Aufzuchtstation“.
Zudem startet mit dem heutigen Datum der Wettbewerb um die „Hai-Klasse 2012“. Über einen Zeitraum von jeweils zwei Wochen sollen die Hai-Ei-Klassen der acht deutschen Sea Life Großaquarien Aufgaben erfüllen. Beispielsweise sollen sie das Leben „Ihrer“ Hai-Babys aufzeigen, sobald diese groß sind.
Deutschlandweit hatten sich bei allen acht Sea Life Großaquarien insgesamt rund 250 Klassen beworben: Pro Standort hat sich eine Klasse durchgesetzt. Welcher der Finalisten sich am Ende gegen die sieben anderen Klassen durch sein Engagement in unterschiedlichen Aufgaben durchsetzt und sich Anfang März „Hai-Klasse 2012“ nennen darf, bleibt mit Spannung abzuwarten.
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