Hamburger Motorradgottesdienst wird angeführt von einem Elektroauto


Hamburg, den 23. Juni 2011: Dieser Anblick könnte einige Zuschauer elektrisieren: Zum ersten Mal in der 28-jährigen Geschichte des Hamburger Motorradgottesdienstes wird das Feld von einem Elektroauto angeführt. Der KARABAG FiorinoE des Sponsors Itzehoer Versicherungen wird neben einem Follow-me-Fahrzeug des Flughafens für die richtige Pace sorgen.

„Der Motorradgottesdienst ist für uns eine wichtige Plattform, um uns als kompetenter Partner der Motorradgemeinde zu präsentieren“, erklärt Dirk Storm, Regionaldirektor der Itzehoer Versicherungen. „Dazu gehört, immer offen und innovativ zu denken. Unser Elektroauto soll diese Philosophie auf einfache Weise transportieren.“

Gebaut wird der Fiorino E vom Hamburger Elektroautopionier KARABAG. Die KARABAG GmbH liefert deutschlandweit die ersten homologierten und daher alltagstauglichen Elektrofahrzeuge und gilt mit 251 im Jahr 2010 zugelassenen Elektroautos als erfolgreichster Hersteller Deutschlands. Sirri Karabag, Geschäftsführer der KARABAG GmbH: „Emissionsfreie Motorräder sind derzeit ein großes Thema in der Szene. Ich bin sicher, dass Elektromotorräder bald ein alltäglicher Anblick beim Motorradgottesdienst sein werden. Wer weiß –vielleicht ja auch mit einem KARABAG-Logo.“


Die KARABAG GmbH und ihre Elektrofahrzeuge

Die KARABAG GmbH liefert die ersten homologierten und daher alltagstauglichen Elektrofahrzeuge für den deutschen Markt. Homologiert bedeutet, dass diese Fahrzeuge allen technischen Anforderungen entsprechen, für den deutschen und auch europäischen Markt uneingeschränkt zulassungsfähig sind und von Jedermann sofort gefahren werden können. Es handelt sich also nicht um Testobjekte, sondern um in Serie produzierte Fahrzeuge. Als erste Elektrofahrzeuge in Deutschland haben die Fahrzeuge der KARABAG GmbH eine Doppelgarantie, nämlich die Herstellergarantie und die E-Drive Garantie von der Europ Assistance.
Die Produktpalette der KARABAG GmbH umfasst das Allroundtalent FiorinoE, ein ideales Fahrzeug u.a. für Handwerksbetriebe, Kurierfahrer oder Familien. Der FiorinoE wird serienmäßig u.a. mit ABS, doppelseitig verglaster Hecktür, 15“ Reifen, Wärmeschutzverglasung, verstellbaren Außenspiegeln und vielem mehr geliefert. Weiter geht es mit dem Doblo E als weiterer etwas größerer Kleintransporter, einem Scudo E als Vertreter der sogenannten VITO-Klasse und schließlich dem Ducato E in allen Größen und Gewichtsklassen bis 4 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht als Vertreter der Sprinterklasse. Somit bietet KARABAG als einziger europäischer Anbieter eine Stufenlose und vollständige LCV (Light Commercial Vehicle) Palette als Elektrofahrzeuge an.
Das kleine, aber leistungsmäßig ganz große KARABAG-Flagschiff ist der KARABAG 500E. Klein, weil er das ideale Stadtauto ist, groß, weil er ein komplett ausgestattetes Fahrzeug mit ABS, 4 Airbags, Servolenkung, elektrischen Fensterhebern, Radio mit MP3 und vielem mehr ist und dazu noch Platz für bis zu 4 Personen bietet. Die Elektrofahrzeuge von KARABAG schnurren zwar leise über die Straßen, aber langsam sind sie deshalb noch lange nicht. Der Fiorino E und seine großen Brüder erreichen eine Geschwindigkeit von bis 140 km/h. Der kleine 500E steht ihnen darin kaum nach, er bringt 110 km/h auf die Straße.
Das Aufladen des Fahrzeuges ist an jeder „normalen“ 230V/50Hz Steckdose möglich. Die Komplettladezeit beträgt dann rund sieben Stunden. Schneller geht es mit einem 9kW Drehstromanschluss, den man zum Beispiel in Autowerkstätten oder an Tankstellen findet. Diese Stromleistung in der Regel auch in jedem Haushalt vorhanden, da unter anderem Elektroherde auf dieser Leistungsebene arbeiten. Hier beträgt die Ladezeit etwa 3 Stunden. Außerdem laden sich die Batterien sowohl beim Bremsen als auch beim Ausrollen von selbst wieder auf (sogenannte Rekuperation). Die Batterien setzen kein spezielles Ladeverhalten voraus und können jederzeit auch nur zum Teil aufgeladen werden. Das Laden ist bei allen Witterungsverhältnissen gefahrlos möglich.
Künftig können KARABAG-Fahrzeuge mit der ersten reinen Bioethanolheizung auch vollkommen CO2 - neutral beheizt werden – ohne dass die Reichweite darunter leidet. Die ersten 20 Heizgeräte dieses Typs hat Eberspächer jetzt, im Rahmen des Projektes Förderregion E-Mobilität Hamburg, für den KARABAG FiorinoE geliefert. Knackpunkt beim Elektrofahrzeug ist die Reichweite: Wird das Auto in der kalten Jahreszeit elektrisch beheizt, geht diese um bis zu 50 Prozent zurück. Als Lösung bieten sich batterieunabhängige Brennstoffheizungen an, die jedoch im Regelfall nicht CO2 neutral sind. Für Abhilfe sorgt jetzt die weltweit erste Fahrzeugheizung, die mit 100 Prozent Bioethanol betrieben werden kann. Die Kooperation mit KARABAG GmbH bietet optimale Rahmenbedingungen, um die neue Bioethanolheizung erstmals im Rahmen eines großen Pilotprojekts im Markt praxisnah zu bewerten. Die Markteinführung der Bioethanolheizung ist für das zweite Halbjahr 2011 vorgesehen.

 

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